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Kunstfreunde besuchen Museum Barberin
Hinter der Maske – Künstler in der DDR

Die Kunstfreunde besuchen die Ausstellung “Hinter der Maske – Künstler in der DDR”.  Die Führung kostet € 90,- und wird auf die Besucher umgelegt. (Maximum 20 Personen)  Eintritt (Gruppenpreis) kostet € 10,-.  Bitte bei bei Hellen Werner  verbindlich anmelden bis Freitag, 5. Januar.

Ausstellungsansicht “Hinter der Maske. Künstler in der DDR” im Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini

Die Künstler in der DDR standen im Spannungsfeld von Rollenbild und Rückzug, verordnetem  Kollektivismus und schöpferischer Individualität. Wie reflektierten sie ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zur vorgeschriebenen erzieherischen Aufgabe? Die Ausstellung versammelt Kunstwerke, die in Selbst- und Gruppenbildnissen, in Rollen- und Atelierbildern von diesem kritischen Blick nach innen zeugen. Hinter der Maske. Künstler in der DDR widmet sich der Inszenierung des Künstlerindividuums von 1945 bis 1989. Das Thema wird durch vier Generationen in Gemälden, Photographie, Graphik, Collage, Skulptur und Aktionen vorgestellt.

Pressemeldung zur Ausstellung:
26.10.17 Blz: „Hinter der Maske“ Museum Barberini zeigt DDR-Kunst

Kunstfreunde besuchen Berlinische Galerie
Jeanne Mammen – Die Beobachterin – Retrospektive 1910-1975

K. L. Haenchen,
Jeanne Mammen in ihrem Atelier in Berlin, um 1946-1947, 
© Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung e.V., Berlin

Die Zeichnerin und Malerin Jeanne Mammen (1890-1976) ist eine der sperrigsten und schillerndsten Figuren der jüngeren Kunstgeschichte. Als Berliner Künstlerin durchlebte sie zwei Kriege, Zerstörung, Armut und den Wiederaufstieg aus Ruinen auf sehr eigene und produktive Weise. Als Einzelgängerin und scharfsinnige Beobachterin entwickelte Mammen sich zu einer kraftvollen Persönlichkeit mit klarer Botschaft: Distanz schafft Nähe. Sie scheute kein Milieu und keine Erfahrung. Sie porträtierte glamouröse Zeitgenossen, den neuen Typus der selbstbewussten Frau ebenso wie das frivole Nachtleben oder Figuren am Rande der Gesellschaft – es entstanden unverwechselbare Ikonen der „Goldenen Zwanziger“. Nach 1945 wurde ihr Werk komplett abstrakt.Jeanne Mammens Schaffen ist einer breiten Öffentlichkeit bisher wenig bekannt. Ihre Verschlossenheit, das Fehlen von Tagebüchern, ausführlicherer Korrespondenzen oder Lebenspartnern erschweren einen leichten Zugang. Die Berlinischen Galerie widmet Mammen deshalb eine umfangreiche Retrospektive. Das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur zeigt 170 Arbeiten aus über 60 Schaffensjahren. Den Schwerpunkt bilden rund 50 Gemälde.

Jeanne Mammen, Zwei Frauen, tanzend, um 1928, Privatsammlung Berlin, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Repro: © Volker-H. Schneider, Berlin

Am Donnerstag, 26. Oktober haben die Kunstfreunde eine Führung in der Berlinischen Galerie gebucht über die Künstlerin Jeanne Mammen.  Die Führung findet am Nachmittag statt.  Der Eintritt kostet €7,- (Gruppenpreis) und die Führung kostet €55,-.  Die Kosten für die Führung werden auf die Teilnehmer umgelegt.  Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 13. Oktober, bei Helen Werner.

Jeanne Mammen, Café Reimann, um 1931, The Morgan Library & Museum, New York. Bequest of Fred Ebb., © VG Bild-Kunst, Bonn 2017 / ARS New York, 2017, Repro: © The Morgan Library, New York

Pressemeldung zur Ausstellung:
23.03.2017 – Die Stadt, das Bild und das Laster

Rückblick auf die Aktivitäten der Kunstfreunde

Auch im Jahr 2017 waren die Kunstfreunde in den Museen in Berlin und Potsdam unterwegs und haben viele bekannte und neue Künstler kennen gelernt.

Das neu eröffnete Museum Barberini in Potsdam war unser Ziel im März. In einer sachkundigen Führung erhielten wir einen Überblick über das Haus und sind dann durch die Ausstellung „Impressionismus – Die Kunst der Landschaft“ geführt worden. Das Museum ist sehr schön und eine Bereicherung für die Stadt Potsdam. Wir werden bestimmt öfters hinfahren. Ein Besuch im Januar 2018 zur Ausstellung über Künstler in der DDR ist schon in der Planung. Rückblick auf die Aktivitäten der Kunstfreunde weiterlesen

Sommerausflug der Kunstfreunde
Liebermann Villa und
Galerie Mutter Fourage

Bild: Heinrich Zille, Strandbad Wannsee, um 1912, Privatbesitz

Unser Sommerausflug findet am Donnerstag 24. August statt.  Wenn wir mit der Fähre gegen Mittag hin und um 19.00 zurück fahren haben wir reichlich Zeit und müssen nicht hetzen.

Wir treffen uns an der Fähre  oder für diejenigen die mit dem Auto fahren, vor der Liebermann Villa,  Eintritt (Gruppenpreis) in der Liebermann Villa kostet €7,-.

Ausstellung in der Liebermann-Villa:  “Streit am Wannsee” 

Die Villenkolonie am Wannsee rühmte sich Anfang des 20. Jahrhunderts, einer der „vornehmsten und ruhigsten Wohnorte in der Nähe Berlins zu sein“. Als der Wannsee aber zum beliebten Ausflugsziel wurde, war es dort mit der Ruhe vorbei: Zu Tausenden strömen die Berliner ins Strandbad und die umliegenden Ausflugslokale.

Max Liebermann, Gartenbank unter dem Kastanienbaum, um 1915 Privatbesitz

Die Ausstellung Streit am Wannsee untersucht den Konflikt zwischen Villenbesitzern und Ausflüglern des Strandbades unter künstlerischem Aspekt. Mit einer Auswahl von Werken, u.a. von Max Liebermann, Philipp Franck, Hugo Vogel, Paul Paeschke und Heinrich Zille werden diese zwei Seiten des Lebens am Wannsee vorgestellt, die unterschiedlicher nicht sein konnten: einerseits der Wannsee als Rückzugsort für die Berliner Oberschicht andererseits als „Badewanne“ für Berliner Arbeiterfamilien.

Anschließend fahren wir zur Galerie u. Cafe Mutter Fourage, im Café Mutter Fourage ist für uns ein Tisch reserviert.
Die Galerie öffnet extra für uns.

Die Aktuelle Ausstellung ist “Philipp Franck, Maler in Wannsee”.
Philipp Franck Bootssteg mit Segelbooten Copyright Galerie Mutter Fourage

Bitte um Anmeldung bis 18. August
bei Helen Werner
Teilt bitte mit, ob Ihr mit BVG oder mit Auto fährt.

In September machen wir wieder Pause.  Das Kaleidoskop Kunstwochenende in Kladow und Groß Glienicke findet am 30. Sept/01. Oktober statt.

Besuch der vielseitigen Künstlerin
Dani Tscheslog „Danit“

Am Mittwoch, 17. Mai besuchen wir die vielseitige Künstlerin Dani Tscheslog „Danit“ in ihrem Atelier in der Zitadelle in Spandau.

Die Künstlerin zeigt Plastiken aus Stein und Holz, Drucke und Malerei.  Dani Tscheslog schreibt auch lyrische Texte passend zu ihren Werken.  Weitere Information und viele Bilder sind  auf der Website von Danit : http://www.artsalon-berlin.com/bildhauerin.htm zu sehen.

Über sich selbst sagt Danit:

Ich mache hauptsächlich serielle Kunst.
Am Anfang steht zumeist das geschriebene Wort. Gemeinsam mit Skulpturen und Bildern bilden diese Serien

Ausgebildet bin ich am Stein und nicht einen Moment meines Schaffens hat die Liebe zu Stein nachgelassen. Er ist Teil unserer Erde, voller Tiefe, Geheimnisse und Kraft, und kraftvoll ist oftmals der Umgang mit ihm. Mitunter zeigt er mir die Grenzen meiner Kraft auf. Der Umgang ist immer respektvoll. Eine Skulptur erschaffen ist ein behutsames Umformen.
Ebenfalls nennen möchte ich Holz. Es findet immer mehr Platz in meinen Arbeiten.
Linolschnitte begleiten die Arbeiten. Fotografien und Collagen füllen noch freien Raum…und natürlich
Worte, immer auch Worte
.

Um nur das Atelier zu besuchen müssen wir keinen Eintritt zahlen.  Der normale Eintritt in die Zitadelle kostet €4,50 (versch. Ermäßigungen).  Mit der Karte kann man auch die anderen Ausstellungen besuchen, u.A. „Enthüllt – Berlin und seine Denkmäler“, die ganz sehenswert ist.

Wir besuchen die Künstlerin im Artsalon berlin citadel ( Ort für Kunst und Künste) und ihr Atelier. Bei Interesse, bitte melden Sie Sich bei Helen Werner  bis 14. Mai

Bild: danit painting woman with case IV

Besuch der Kunstfreunde:
Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Foto: Friedhelm Hoffmann

Seit Januar 2012 ist das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim untergebracht. Die repräsentative Villa aus der Gründerzeit ließen sich Margarete Oppenheim, geborene Mendelssohn, und Otto Georg Oppenheim 1881 als Sommersitz errichten. Sie gaben der Villa, die 1911 an die Stadt Charlottenburg verkauft wurde, den Namen „Sorgenfrei“.

Die historische Kunstsammlung der einst selbstständigen Stadt Charlottenburg und die Dauerausstellung WESTEN! bilden die Schwerpunkte des Museums: Die Kunstsammlung umfasst Gemälde und Skulpturen vor allem des 19. Jahrhunderts und der Berliner Secession, darunter Werke von Walter Leistikow, Hans Baluschek, Franz Skarbina und Max Liebermann.

Außerdem zu sehen ist eine kleine Fotoausstellung von der Fotografin Gerda Schimpf (1913-2014), die in Charlottenburg lebte.

Eintritt ins Museum ist kostenlos. Die Führung kostet €50,- und wird auf die Teilnehmer umgelegt. (Minimum Teilnehmerzahl 8, Maximum 22.) Ich bitte um Anmeldung bei Helen Werner bis 8. April.

 

Ein Abend mit dem Künstler Theo Schikowski

Im Februar haben wir zu einem Abend mit dem Kladower Künstler Theo Schikowski im Haus Kladower Forum eingeladen.   Theo Schikowski ist 1950 in  Hamburg geboren.  Im 1987 ist er nach Berlin gekommen und hat im 1993 seinen Kaufmännischen Beruf an den Nagel gehängt um sich der Kunst zu widmen.  Er ist ein vielseitiger Künstler dessen Werke von großformatigen Plastiken bis zu kleine Tuschezeichnungen reichen.  Er hat viele Exemplare mitgebracht und eigens für den Abend ausgestellt, außerdem hat er uns eine Präsentation seines Gesamtwerks gezeigt und sehr interessant dazu erzählt.

Theo Schikowski mit seinem Bild “Frau mit Maus” Foto: Wolfgang Werner

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